• Rauhnächte

    In den meisten Gegenden beginnen die Rauhnächte in der Nacht vom 24. auf den 25.12.
    Unter diesen Nächten befinden sich die Glöckelnächte, Innernächte oder Unternächte.

    Diesen Nächten wird im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen. Eine von vielen Herleitungen des Wortes Rauhnacht geht aus dem traditionellen Beräuchern der Ställe und Höfe hervor. Je nach Region gibt es  zwischen drei und zwölf Rauhnächte.

    Als die wichtigsten Nächte jedoch werden die am:

    •  21/22. Dezember ( Thomasnacht, Wintersonnenwende,  die längste Nacht des Jahres)
    • 24/25. Dezember ( Heiliger Abend, die Christnacht, Vigil von Weihnachten)
    • 31. Dezember/ 1. Januar ( Silvester)
    • 5/6. Januar ( Vigil von Epiphanien, Erscheinung des Herren )

    bezeichnet.

    Die Herkunft der Bräuche kommt unter anderem aus dem Mittelhochdeutschen.

    In diesen Rauhnächten bekommen die Inhalte unsere Träume eine besondere Bedeutung. Sie weisen auf die Qualität der Monate des darauf folgenden Jahres hin.
    Schreibe beim wach werden, auch wenn es in der Nacht ist, deine Träume auf. So kannst du sie im nächsten Jahr,  je nach dem in welcher Nacht sie waren, mit dem dazu passenden Monat „ vergleichen“.

    Beispiel:

    Träume in der Traumnacht          gelten für folgenden Monat

    • 24/25.12.2015                       Januar 2016
    • 25/26.12.2015                       Februar 2016
    • 26/27.12.2015                       März 2016
    • 27/28.12.2015
    • 28/29.12.2015
    • 29/30.12.2015
    • 30/31.12.2015
    • 31.12.2015/01.01.2016
    • 01./02.012016
    • 02/03.012016
    • 03/04.01.2016
    • 04/05.01.2016

    Ich wünsche Euch schöne Träume.

    Kleiner Räucher – Tipp:
    Bernstein, Kiefernharz, Beifuß, Salbei, Erdrauch, Wacholder u.a.m.

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